Wenn im Alltag kaum noch Raum für dich selbst bleibt

Der Alltag ist oft laut. Termine, Nachrichten, Erwartungen und Aufgaben begleiten uns vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Dabei kann etwas ganz unbemerkt in den Hintergrund rücken: die Verbindung zu uns selbst.

Wir funktionieren, organisieren und reagieren – und stellen uns immer seltener die Frage: Wie geht es mir eigentlich gerade?

Warum viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verlieren

Wenn das Außen immer wichtiger wird

Viele Menschen sind es gewohnt, ihre Aufmerksamkeit ständig nach außen zu richten. Was muss noch erledigt werden? Wer braucht etwas von mir? Was wird von mir erwartet?

Die eigenen Bedürfnisse werden dabei schnell vertagt. Müdigkeit wird ignoriert, Pausen werden verschoben und Gefühle bekommen oft erst dann Raum, wenn sie sich nicht mehr übersehen lassen.

Das geschieht meistens nicht bewusst. Es entwickelt sich Schritt für Schritt.

Wieder wahrnehmen, was in dir passiert

Den Kontakt zu dir selbst wiederzufinden bedeutet nicht, dich aus deinem Alltag zurückzuziehen. Es kann schon damit beginnen, zwischendurch kurz innezuhalten.

Wie fühlt sich dein Körper gerade an?
Was beschäftigt dich?
Was brauchst du heute wirklich?

Solche kleinen Fragen schaffen wieder Raum für deine eigene Wahrnehmung.

Du musst nicht sofort alle Antworten kennen. Manchmal reicht es, wieder anzufangen zuzuhören.

Denn die Verbindung zu dir selbst war nicht verschwunden. Vielleicht war es um sie herum einfach nur eine Zeit lang sehr laut.

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